Andreas Geistlich
Andreas Geistlich

Interview mit Andreas Geistlich zum Wahlkampfauftakt

17.01.2015

Interview zum Wahlkampfauftakt der FDP Bezirk Dietikon am 18. Januar 2015 in Geroldswil

 
Priska Koller: Andreas, wie sieht „Dein“ Bezirk Dietikon in Zukunft aus?

AG: Mein Bezirk ist ein vielseitiger Bezirk. Er bietet attraktive Wohn- und Arbeitsgelegenheiten. Er hat eine klare Raumaufteilung, d.h. entlastete, städtische Zentren, Erholungszonen entlang der Limmat und in den Aussenbereichen. Entlang der Limmattalbahn reihen sich -wie an einer Perlenschnur- interessante Objekte auf: Biotechnopark, Stadtplatz Schlieren, Schulhaus West, Spital Limmattal, Kantonsschule, Bahnhof Glanzenberg, Stadtzentrum Dietikon, Limmatfeld usw.


PK: Und was tust Du dafür als Kantonsrat?

AG: Im Kantonsrat engagierte ich mich dafür, dass die Limmattalbahn nicht nur als Bahnprojekt, sondern als Bestendteil einer integralen Verkehrslösung für das Limmattal realisiert wird. Ich setzte mich deshalb dafür ein, dass neben der Limmattalbahn auch flankierende Massnahmen für den motorisierten Individualverkehr geplant werden, sodass auch dieser weiterhin gut fliessen kann. Ich half natürlich auch mit, den Standort der Kantonsschule Urdorf im Richtplan zu stärken.


PK: Du bist ein auch Vertreter der Wirtschaft. Was sind hier Deine Anliegen?

AG: Als Co-Präsident der Wirtschaftskammer Schlieren kenne ich die Bedürfnisse der Wirtschaft gut. Es sind hauptsächlich Verkehrsanliegen, Anforderungen an die Schulabgänger und der Wunsch nach einer kooperativen Verwaltung.

Die Wirtschaft ist ein Teil der Gesellschaft. Sie sorgt für das Steuersubstrat, mit welchem wichtige staatliche Aufgaben erfüllt werden: Sicherheit, sozialer Friede, Infrastruktur, Bildung. Deshalb sollte man sie möglichst gedeihen lassen. Wer der Wirtschaft schadet, sägt letztendlich am Ast auf dem er sitzt. Ich engagierte mich vehement gegen die Mindestlohninitiative, gegen die unsägliche „Bonzensteuer“, und ich werde ebenso gegen die unternehmerfeindliche Erbschaftssteuer antreten.


PK: Noch ein Kommentar zur aktuellen Frankenstärke?

AG: Das Limmattal ist konjunkturell besonders exponiert; die Arbeitslosenzahlen sind im Bezirk in der Regel doppelt so hoch wie im übrigen Kanton! Wir werden den starken Franken somit zu spüren bekommen. Trotzdem gilt es, nun abzuwarten und liberal zu bleiben. Wir brauchen keine zusätzlichen Staatsinterventionen, sondern gute Arbeitsplätze im Bezirk. Die Limmattalbahn kann hier helfen! Ich engagiere mich mit einem Verein für die Ansiedelung von Start Up Unternehmen, um hier auch einen Beitrag zu leisten.

Auch übergeordnet müssen wir für die Attraktivität des Wirtschaftssandortes Schweiz kämpfen. Das heisst: keine weiteren Belastungen für die Unternehmen durch Abgaben, Steuern und Bürokratie. Und wir müssen auch die Rechtssicherheit bewahren. Erbschaftssteuer, Kapitalgewinnsteuer (als Folge der USTR III) und Energiesteuer sind klar abzulehnen

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