Andreas Geistlich
Andreas Geistlich

Nein zur gefährlichen ECOPOP-Initiative

22.10.2014

Zürich, 22.Oktober 2014
Medienmitteilung

 

Nein zur gefährlichen ECOPOP-Initiative


Der Parteivorstand der FDP Kanton Zürich hat einstimmig die Nein-Parole zur ECOPOP-Initiative beschlossen. Die Initiative ist freiheits- und wohlstandsfeindlich und zerstört das Erfolgsmodell Schweiz. Auch die absurden Forderungen zur Entwicklungspolitik werden klar abgelehnt.

 

Für die Zürcher Freisinnigen ist klar: Eine fixe Einwanderungsquote blockiert die Schweiz und schränkt den Arbeitsmarkt zu stark ein. Die erfolgreichen Schweizer Unternehmen sind auf gut ausgebildete Fachkräfte auch aus dem Ausland angewiesen – heute wie nach der Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative. Bereits heute fehlen in vielen Branchen gut ausgebildete Fachkräfte. Mit starren und rigiden Zahlenvorgaben würde die Initiative dieses Problem drastisch verschärfen.

 

Das Ende für die Bilateralen Verträge

Bereits die Annahme der Masseneinwanderungs-Initiative stellt die Bilateralen Verträge mit der EU auf eine harte Probe. Mit den ECOPOP-Forderungen müssten die Bilateralen Verträge jedenfalls gekündigt werden und die Schweiz würde den bevorzugten Zugang zum europäischen Absatzmarkt für 50 Prozent unserer Exporte verlieren. Dieser Weg in die wirtschaftliche Isolation ist Gift für den Werkplatz und viele international erfolgreiche KMU, aber auch für unsere liberale und offene Gesellschaft.

 

Die FDP setzt sich für Freiheit, Gemeinsinn und Fortschritt ein, damit der Kanton Zürich auch weiterhin ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Lebens- und Wirtschaftsraum bleibt. Die ECOPOP-Initiative, die neben rigiden Zuwanderungsbeschränkungen auch eine anmassende Entwicklungspolitik fordert, zerstört das bewährte Erfolgsmodell und muss daher abgelehnt werden.

 

Kontakte:
Beat Walti, Parteipräsident und Nationalrat, walti@fdp-zh.ch
Urs Egger, Geschäftsführer, egger@fdp-zh.ch